Im Land der Kürbisse
Der diesjährige zweite Tagesausflug des OGV führte die Teilnehmer am 15.09.2018 in die Barockstadt Ludwigsburg zur laut Veranstalter größten Kürbisausstellung der Welt. Bei herrlichem Wetter und strahlend blauen Himmel erwartete die Gartenfreunde eine auf rund 30 Hektar große, einzigartige Parklandschaft rund um das Residenzschloss, diesmal zum Thema „Wald“. Skulpturen aus Kürbis stellten Hase und Fuchs, Jäger und Wildschweine, Ameisen, Spinnen, Käfer, Vögel und viele weitere Tiere rund um das Thema dar. Es ist schon erstaunlich, wie viele Kürbissorten es überhaupt gibt. Und die meisten davon sind sogar essbar. Der schwerste ausgestellte Kürbis hatte ein Gewicht von über 900kg! Neben den Sonderausstellungen erwartete die Besucher prachtvolle Gartenkunst verschiedener Epochen und Regionen. Vom Rosen- bis zum Apothekergarten, vom Japan- bis zum prämierten Sardischen Garten – raffinierte Arrangements, wohin der Blick auch fällt. Farbenfrohe Blumen- und Kiesornamente im Süden der Anlage – typisch für eine Schlossanlage – luden zum gemütlichen Spaziergang ein. Wegen der Größe des Schlossparks dürften die Meisten das gesamte Areal in der Kürze der Zeit nicht bewundert haben können. Selbstverständlich durfte das schon seit Jahren beim Tagesausflug beinhaltete Vesper nicht fehlen. Die Rast fand am Kloster Maulbronn statt da hier ideale Bedingungen für einen längeren „Frühstückshalt“ vorherrschen. Quer durch den Kraichgau chauffierte uns unser Busfahrer Tobias vom Busunternehmen Böhm sanft über die Straßen Baden-Württembergs zum Residenzschloss und anschließend über den Rhein zur Schlusseinkehr im Stadtbrauhaus Hagenbach wieder nach Rülzheim zurück.
paar kleinere Schnitte und die zum Teil verdutzen Mienen der Teilnehmer hellen sich wieder auf. Trotz der widrigen Witterungsverhältnissen – nach acht Wochen zeigt das Thermometer erstmals wieder Temperaturen unter 20 °C an – haben sich rund zehn Interessierte zum Schnittkurs eingefunden. Gezeigt wurden Schnittmaßnahmen an einem Apfel- und Zwetschgenbaum. „Selbst im Erwerbsobstbau gehen einige bereits seit Jahren zu Schnittmaßnahmen im Sommer über, da die Schnittverletzungen durch die noch milde Witterung besser verheilen und besser vor Pilzerkrankungen geschützt sind“, so Referent Eisensteck. Allerdings sollten Gehölze, welche noch nicht abgeerntet sind, auf keinen Fall jetzt, sondern erst nach der Ernte geschnitten werden. Sehr gut eignet sich der Sommer zum Schneiden von Kirschen und Walnussbäumen. Beispielhaft wurde ein Sauerkirschbaum geschnitten, welcher trotz seines hohen Alters immer noch reichlich Ertrag bringt. Herr Eisensteck erläuterte wie durch gezielte Schnitte die Bäume und Sträucher gekräftigt sowie der Ertrag im kommenden Jahr wesentlich verbessert werden kann. Dass die Schnittkurse, welche nun schon seit Jahren im Garten der Familie Geeck durchgeführt werden, erfolgreich zu sein scheinen, zeigt sich daran, dass der Sommerschnittkurse vom OGV wieder auf dem gleichen Gelände durchgeführt werden darf. Dafür der Familie Geeck bereits jetzt schon vielen Dank.


