
| Einladung zum Workshop |
Terra Preta
Das schwarze Gold für gesunden Gartenboden
Workshop in drei Teilen
Referent: Heinz-Dieter Swiatek, 1. Vorsitzender OGV Kandel
- Terra Preta – was ist das (Grundlagen / Theorieteil)
Freitag, 18.09.2026 18:30 Uhr
CKK Rülzheim Erdgeschoss
Was ist Terra Preta?
Entstehung
Zusammensetzung
Pflanzenerde selbst herstellen
EM – was ist das (effiziente Mikroorganismen) - Herstellung der Pflanzenkohle
Samstag, 19.09.2026 10:00 Uhr
OGV Obstanlage in der Lohe - Aufsetzen der Pflanzenerde
an einem der folgenden Samstage September/Oktober/November
Da wegen der lang anhaltenden Trockenheit keine Grünmasse vorhanden ist kann ein genauer Termin für Teil 3 momentan nicht genannt werden.
OGV Obstanlage in der Lohe
Mischen und Verdichten von Pflanzenkohle, Häckselmaterial, Grünmasse und effektiven Mikroorganismen, Abdecken für Reifeprozess (bis Frühjahr 2027)
Nach dem Reifeprozess im Frühjahr 2027 erhält jede Person einen Teil der fertigen Pflanzenerde
Termin wird noch bekannt gegeben
Anmeldung erforderlich unter info@ogv-ruelzheim.de oder 07272 955609
Teilnahmezahl ist auf 20 Personen begrenzt (Zu-/Absage erfolgt nach Anmeldung)
Unkostenbeitrag f. Getränke und Materialkosten (Gesteinsmehl, EM etc.:)
5.- für Mitglieder des OGV Rülzheim / 15.- für Nichtmitglieder
Terra Preta (portugiesisch „schwarze Erde“) bezeichnet einen fruchtbaren, tiefschwarzen Boden im Amazonasgebiet. Terra Preta entstand durch jahrhundertelange Bewirtschaftung. Die Indios reicherten den Boden mit einem kompostierten oder fermentierten Gemisch an, das aus Pflanzenresten und Dung bestand und Kohle aus den Herdstellen enthielt. Pflanzenkohle ist also zunächst nur ein Träger für Nährstoffe und Wasser sowie Lebensraum für Mikroorganismen. Vor ihrem Einsatz muss sie z.B. durch Mist oder Kompost „aufgeladen“ werden. So wird sie zu „Terra Preta“. Sie verbessert die Wasserhaltefähigkeit des Bodens, was insbesondere in Zeiten des Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinnt. Pflanzenkohle kann aus jeglicher pflanzlicher Biomasse hergestellt werden. Bei hohen Temperaturen und unter Ausschluss von Sauerstoff können zum Beispiel Holz, Hecken-, Baum- oder Grasschnitt zu natürlichem Dünger umgewandelt werden.