Fahrt nach Eltville – zur Stadt für Rosenliebhaber
Am Samstag, 15.07.23 startet der OGV Rülzheim um 09:00 Uhr seinen Tagesausflug nach Eltville. Die hessische Stadt am Rhein gehört seit 1988 z
u dem erlesenen Kreis der elf Deutschen Rosenstädte, sieben Rosendörfer und einem Rosenkreis, in denen die Rosenanlagen das Stadtbild prägen. Im Sommer blühen unzählige Rosenstöcke in zahlreichen Sorten rund um die romantische Rheinpromenade und die Kurfürstliche Burg, dem historischen Wahrzeichen der Stadt. Hier lassen wir uns bei einer rund 1½-stündigen Führung für Rosenliebhaber nicht nur die herrlichen Anlagen zeigen, sondern auch fachliche Informationen zur Pflege von Rosen nahebringen. Dort, wo weltberühmte Weine auf sanften Hügeln reifen, gedeiht auch die Königin des Blumenreichs prächtig. Schon Ende des 19. Jahrhunderts machte Eltville, die älteste Stadt im Rheingau, als Rosenstadt von sich reden. 1871 wurde eine Rosenschule gegründet. Zudem wird Eltville am Rhein seit Jahrhunderten als Sekt- und Weinstadt geschätzt. Der Erbacher Marcobrunn gehört zu den bekanntesten und teuersten Weißweinlagen, die Sekte von Schloss Vaux und Matheus Müller sind weltweit beliebt und die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Eltviller Winzerinnen und Winzer, Gutsausschänken und Straußwirtschaften lockt jährlich viele Gäste an den Rhein. Schlusseinkehr ist im Restaurant „zum fröhlichen Hecht“ in Germersheim vorgesehen. Der Teilnahmepreis incl. Fahrt, Führung und Vesper beträgt 40.-/Person und ist im Voraus zu entrichten. Mitgliedern des OGV wird dieser vom Konto eingezogen. Anmeldungen können bei Ursel Dreyer, Tel. 3619 oder Matthias Avril, Tel. 955609 erfolgen.
Fotorechte: Stadtverwaltung Eltville am Rhein
An einem Apfelbaum der Sorte Jonagold demonstrierte er die Schnittmaßnahmen an einem Hochstamm. Dabei wurde angeregt diskutiert, welcher Ast an dem Baum abgeschnitten werden muss und warum der eine oder andere besser stehen bleiben solle. Wo und wie ein Baum zurückgeschnitten werden soll wurde ebenso angesprochen und gezeigt wie Ableitungsschnitte um einen besseren Ertrag zu erzielen. Unterschiedliche Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Sauerkirsche, Zwetschge und Mirabelle wurden angesprochen und mit der Baumschere „bearbeitet“.
Der Sachverstand von Herrn Eisensteck ermunterte die Teilnehmer zum Stellen unzähliger Fragen rund um den Baumschnitt und die Wuchseigenschaften der Obstgehölze. Dabei blieb selbstverständlich keine Frage offen. Zum Abschluss des informativen Lehrgangs konnten noch Schnittmaßnahmen an Beerenobst gezeigt werden. Wie Johannisbeeren zu schneiden sind wurde am lebenden Objekt erklärt, Unterscheide zwischen frühen und späten Himbeersorten besprochen. Alle Anwesenden durften wieder viele neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. Und sicherlich hat der eine oder andere sein Wissen gleich zu Hause in die Praxis umgesetzt. Dem Referenten an dieser Stelle nochmals vielen Dank. Und den Teilnehmern des Schnittkurses sowie den beiden Pächtern wünschen wir an ihren geschnittenen Bäumen reichliche Ernte. Vielleicht kann der eine oder andere Teilnehmer bereits erste Erfolge seiner Schnittmaßnahmen am 26. August beim Sommerschnittkurs vermelden.
Und wer vor diesem Termin schon Fragen rund um den Garten hat sei jetzt schon mal an die ab Mai stattfindenden Treffen „zum grünen Daumen“ am Vereinshaus auf dem Festwiesengelände erinnert.
erholsame Feiertage und viel Erfolg im kommenden Gartenjahr.




